Wie finde ich die richtige Yogalehrerin den richtigen Yogalehrer?

Was ist Yoga eigentlich? Bedingt durch die eignen Erfahrungen hat jeder seine eigene Vorstellung zu dieser Philosophie. Eine Philosophie ist es deshalb, weil hinter dem kleinen Wörtchen viel mehr steckt als nur Körperübungen.

Viele die Yoga ausüben meinen zu wissen was Yoga ist. Häufig bleibt die Vorstellung bei entweder sportlicher Muskel Kräftigung oder sanfter Dehnung hängen.

Yoga kann aber auch tiefgehender sein und zu einem stressfreieren Leben beitragen. Dabei geht es vor allem um Selbstreflexion, Meditation, Achtsamkeit und Selbstliebe.

Immer wieder begegnete ich Menschen, die mir erklärten: „Nein, Yoga ist nichts für mich – ich hab es einmal ausprobiert und es war für mich nicht stimmig!“

Doch tatsächlich gibt es nicht ein Yoga sondern viele Yoga Stile. Und diese Stile variieren dann wiederum von Lehrer(in) zu Lehrer(in). Wenn sich also Yoga für den einen oder die andere beim ersten Probieren nicht gut angefühlt hat, dann liegt das einfach daran noch nicht den richtigen oder die richtige Yoga Lehrerin gefunden zu haben.

Erfahrungsgemäß braucht ein Mensch einen solchen Yoga Lehrer oder Lehrerin, der oder die ein wenig einem selbst entspricht. Nur so versteht man den Zugang zur Körperbewegung den der Lehrer oder die Lehrerin vorgibt.

Dabei kommen manche Menschen erst zur Ruhe oder inneren Mitte, wenn sie sich stark körperlich betätigen, andere wiederum brauchen das ruhige in sich selbst hinein spüren.

Hier kann man sich auch ein wenig an den Yoga Stilen orientieren Ashtanga oder Shivamukti Yoga zum Beispiel sind sehr schweißtreibend und kräftigend, Yin Yoga hingegen arbeitet viel mit ruhigen Positionen und Dehnung. Iyengar  Yoga verharrt oft lange in Haltungen, bis sie perfekt ausgeführt werden und benutzt dazu viele Hilfsmittel und Hatha Yoga ist an sich nur ein Überbegriff für körperliches Yoga üben und sagt damit erstmal wenig über den Stil der Person aus, die dieses anbietet.

Doch meiner Meinung nach wird der Stil schnell weniger relevant, wenn man einen Menschen gefunden hat, der einem selbst entspricht.

Es kann einige Anläufe brauchen, bis einem dieser Mensch begegnet. Doch dann lohnt sich Yoga allemal und tut unendlich gut.

Bei mir soll Yoga zur Stressreduktion und Selbstliebe im Alltag beitragen. Und da ich hoch-sensibel bin eignet sich mein Yogastil besonders für hochsensible Menschen.

Wenn Du meine kostenlosen Yoga Stunden testen möchtest schau hier:

http://www.yoga-your-day.de/yoga_online.html

Namasté und eine erholsame Woche!

Bin ich hochsensibel?

Vor in etwa zwei Jahren stieß ich auf das Thema „Hochsensibilität“. Neugierig geworden kaufte ich mir ein Buch dazu und begann noch am gleichen Tag zu lesen. 

Doch je mehr Seiten ich las, desto wütender wurde ich. Ich ahnte damals bereits, dass mich das Thema wohl ziemlich betraf, doch ich wollte mich nicht in eine Schublade stecken lassen.

Die Person, die das Buch geschrieben hatte zählte so viele negative Fakten auf, die das Leben eines hochsensiblen Menschen erschweren sollten, dass ich es kurzerhand wieder zur Seite legte. Trotzig entschied ich mich, mich nicht stigmatisieren zu lassen.

Ein Jahr später ging ich mit einer Freundin spazieren. Zusammen liefen wir durch den Wald und genossen die Stille in der Natur. So wie ich, ist sie immer auf der Suche nach einem guten Umgang mit sich selbst, nach einem sinnvollen Tun in der Welt und reflektiert ihr Leben ständig.

Bei jedem Treffen führen wir tiefgreifende Gespräche und haben den jeweils anderen schon häufig auf einen neuen Weg, eine neue Tür, eine neue Perspektive aufmerksam gemacht. Damals erzählte sie mir von der Hochsensibilität, einem anderen Buch und dass sie erstaunt sei, wie viele Parallelen sie bei sich selbst entdeckt hatte.

Ich beschloss einen erneuten Versuch und begab mich wieder in einen Buchladen. Ich kaufte zwei Bücher zu dem Thema und begann am gleichen Tag zu lesen. Und diesmal waren die Bücher so geschrieben, dass ich das was ich dort las annehmen konnte.

Das Resultat war Staunen, Erleichterung, Erkenntnis und eine wunderbares Gefühl von Entspanntheit.

Ich erkannte mich selbst zwischen den Zeilen. Viele Dinge in meinem Leben, die ich abgewertet hatte, bei denen ich mich als nicht „normal“ empfunden hatte waren plötzlich erklärbar und logisch.

  • Dass ich immer sehr unentschlossen in der Berufsfindung war
  • Dass ich sehr kreativ bin und Begabungen für viele unterschiedliche Dinge habe (singen, schreiben, Körperarbeit, gestalten, sprechen,)
  • Dass ich in Räumen immer das Bedürfnis nach schönerem Licht, Ästhetik und Gemütlichkeit habe und diese auch herstellen kann
  • Dass es mir oft zu laut, zu viel, zu stressig wurde – wo andere nichts bemerkten
  • Dass ich die Stimmung in einem Raum schon spüren konnte wenn ich zu Tür hinein kam
  • Dass meine Schulzeit eine schwierige Phase des ständigen Anpassens war
  • Dass ich ein Gefühl der Ablehnung entwickelt hatte im Bezug auf „etwas zu müssen“ (Schule, Kindergarten) weil ich mich dem Zuviel an Reizen nicht entziehen konnte
  • Dass ich ängstlicher war als andere und nicht so risikobereit
  • Dass mein Yoga Unterricht für eine Gruppe von Menschen ganz besonders toll war (Hochsensible) und für eine andere zu langsam und achtsam (Nicht-Hochsensible)

Es gäbe noch viele weitere Punkte, die ich aufzählen könnte.

Wenn Du rausfinden möchtest ob Du hochsensibel bist, dann kann ich Dir diesen Test emfpehlen:

http://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1